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Workshop

Der Schreibprozess (1/3)
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Jeder,
der jemals mit Interesse und Engagement einen Zeitungsartikel
geschrieben hat, weiß, dass dies mit einer Menge Arbeit
verbunden ist. In der Situation eines Schülerzeitungsredakteurs
kommt erschwerend hinzu, dass diese Arbeit in der Freizeit zu
erfolgen hat, die in anbetracht von Klausurvorbereitungen, zu
erledigenden Hausaufgaben, Unterrichtsvor- und -nachbereitungen
ohnehin schon knapp bemessen ist. Umso ärgerlicher ist es
dann, wenn die Arbeit mit der Abgabe bzw. Übersendung des Artikels
an den Betreuungslehrer oder den Chefredakteur nicht ein für alle
Male erledigt ist, weil nachlassendes Konzentrationsvermögen zu
später Stunde oder einfach nur fehlende Sorgfalt Nachbesserungen
erforderlich machen. Da diese Nachbesserungen jedoch mitunter auch
vom Chefredakteur oder dem Betreuungslehrer vorgenommen werden
müssen, weil bis zum verbindlich mit der Druckerei vereinbarten
Drucktermin keine Zeit für eine Rücksprache mit dem Verfasser des
betreffenden Artikels mehr bleibt, sollten im Vorfeld bereits
alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die
Überarbeitungsbedürftigkeit der abgegebenen Artikel so gering wie
möglich zu halten. Nur so kann sichergestellt werden,
dass ihr bei der Lektüre der fertigen Ausgabe nicht mit inhaltlichen
oder sprachlichen Änderungen konfrontiert werdet, mit denen ihr
nicht einverstanden seid! Und da die Korrektoren nach
Redaktionsschluss meist mit weiteren zeitaufwändigen Aufgaben
innerhalb des Produktionsprozesses betraut sind, kann es durchaus
sein, dass der eine oder andere Fehler in eurem Artikel von ihnen
übersehen wird und damit auf euch zurückfällt!
Folgende zehn Hinweise sollen dazu
dienen, die Effizienz der Artikelgestaltung zu erhöhen und dabei
sowohl den insgesamt erforderlichen Zeitaufwand als auch die
Fehlerrate zu senken:
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